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Oft gestellte Fragen
FAQ
Hier erhalten Sie interesante Informationen über die Physiotherapie.
Die Endung "-itis" beschreibt immer eine Entzündung. Arthritis bedeutet demnach eine Gelenkentzündung. In den meisten Fällen wird sie nicht durch Bakterien oder Viren hervorgerufen, sondern durch Stoffwechselprozesse. Sehr bekannt sind Rheumatoide Athritis, Gicht oder allgemeines Rheuma.
Die Endung "-ose" bedeutet, dass die Struktur Degeneration aufweist, also Abnutzungen. Länger anhaltende Entzündungen führen zu frühem Verschleiss, in Gelenken betrifft dies die Kapsel und den Knorpel und anderen Strukturen wie Menisken im Knie.
Gut zu wissen: Eine normale Abnutzung im Laufe des Lebens muss keine Schmerzen verursachen. Vor allem wenn sie plötzlich auftreten, können andere Faktoren beteiligt sein. Dagegen sind Entzündungen in der Regel immer mit Schmerzen verbunden. Eine Entzündung kann auch ein normaler Heilungsprozess sein, z. B. wenn Sie auf Ihr Knie gefallen sind.
Aufgrund der ärztlichen Diagnose führt der Physiotherapeut eine Untersuchung durch, um die Beschwerden in ihrem Ausmass und der genauen Lokalisation zu erfassen.
Dann wird der Patientin oder dem Patienten die Zusammenhänge und mögliche Ursachen der Beschwerden erklärt und die möglichen Behandelmethoden vorgestellt. Stimmt die betroffene Person diesen Methoden zu, wird eine Behandlung mit ca. 50% der üblichen "Dosis" ausgeführt, sowie Instruktionen für das Verhalten im Alltag mit gegeben.
Beim zweiten Mal kann die Dosis erhöht werden, wenn die Beschwerden nicht zugenommen haben, oder bereits weniger geworden sind. Patientinnen und Patienten können jederzeit intervenieren, wenn sie die Behandlung als zu schmerzhaft empfinden oder Angst haben, zum Beispiel vor Manipulationen. Unter dem Motto "viele Wege führen nach Rom" gibt es verschiedene Wege die einen in einen besseren Alltag zurückführen können. Wir finden einen passenden für Sie miteinander.
Physiotherapie ist eine paramedizinische Diszuiplin die sich vorwiegend mit Bewegungstherapie, Massage, Elektrotherapie und Ultraschall befasst und wendet dies überwiegend lokal an. Manualtherapie beinhaltet Techniken um Gelenke zu manipulieren und sucht auch nach weiter entfernten Strukturen, die mit den Symptomen im Zusammenhang stehen könnten.
Beide Gebiete zusammen erlauben einen breiten Ansatz in der Behandlung. Oft sind Manipulationen sehr effektiv, anschliessend sollte der verbesserte Bewegungumfang aber mit entsprechenden Übungen und Instruktionen für den Alltag stabilisiert werden.
Es gibt zwei Kategorien von Beschwerden: Solche mit strukturellen Problemen, also Gewebeschäden - und solche mit funktionellen Problemen, die keine Gewebeschäden aufweisen. Zu den letzteren gehören zum Beispiel blockierte Gelenke, Verklebungen der Gewebe, etc. Möglich ist natürlich auch eine Kombination aus beiden Kategorien. Es ist sehr wichtig heraus zu finden, was bei den einzelnen Beschwerden vorliegt, um eine Aussage machen zu können, welches Ergebnis erreicht werden kann.
Denn does bestimmt die Wahl der Mittel und die erwartete Zeit bis zur Genesung. Strukturelle Probleme sind allerdings nicht immer für die Beschwerden verantwortlich. Und funktionelle Probleme entziehen sich meist einer Nachweisbarkeit mit bildgebenden Verfahren. Blockaden von Gelenken sind nicht sichtbar - aber können durch Palpation und eine funktionelle Untersuchung erkannt werden.
Die Heilung struktureller Störungen ist je schneller, je besser die Durchblutung ist. Muskelgewebe ist oft nach 3-6 Wochen verheilt, während Knorpelgewebe praktisch nicht wieder in en originalen Zustand versetzt werden kann. Nervenenden können mit 1mm/Tag nachwachsen, zerstörte Nerven sind verloren. Deren Funktion kann manchmal jedoch von anderen Nerven übernommen werden, diese verästeln sich neu und suchen Kontakt mit benachbarten Nerven.
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